SCHLIESSEN

Glaube

Apostolisches Glaubensbekenntnis
Das Apostolische Glaubensbekenntnis ist in seinem Kern ein sehr altes Bekenntnis, das römische Christen bei ihrer Taufe sprachen. Seit dem Jahr 390 wird es als "Apostolisches" Bekenntnis bezeichnet. Unter Karl dem Großen wurde es um 800 offizielles Bekenntnis des Frankenreiches und so im gesamten Abendland verbreitet. Es ist in der römisch-katholischen Kirche ebenso wie in allen protestantischen Kirchen anerkannt, lediglich in der Ostkirche wurde es nie benutzt.

"Ich glaube an Gott, den Vater, den Allmächtigen, den Schöpfer des Himmels und der Erde. Und an Jesus Christus, seinen eingeborenen Sohn, unsern Herrn, empfangen durch den Heiligen Geist, geboren von der Jungfrau Maria, gelitten unter Pontius Pilatus, gekreuzigt, gestorben und begraben, hinabgestiegen in das Reich des Todes, am dritten Tage auferstanden von den Toten, aufgefahren in den Himmel; er sitzt zur Rechten Gottes, des allmächtigen Vaters; von dort wird er kommen, zu richten die Lebenden und die Toten. Ich glaube an den Heiligen Geist, die heilige christliche Kirche, Gemeinschaft der Heiligen, Vergebung der Sünden, Auferstehung der Toten und das ewige Leben." Amen

Montagssegen

Montag 1. August 2022

01.08.2022 | Guten Morgen! Eigentlich hatte ich für heute einen ganz anderen Montagssegen rausgesucht, aber dann las ich diese wunderbare Kolumne von P.i.R. Holger Marquardt (Schwerin) in der NNN, die ich Ihnen schicken möchte. Ich wünsche Ihnen eine gesegnete neue Woche! Ihre Pastorin Uta Möhr

Der Tag wird gut

"In der Frühe das Morgenmagazin: Waldbrände, Sommerpandemie, Ukrainekrieg,
Gasknappheit und steigende Preise, Klimakatastrophe und Welternährungsnot. Soll ich da noch aufstehen? Abends, die Welt hat sich nicht verändert. Kann ich da noch beruhigt schlafengehen?
Hoffnungslose Welt? Mir wird klar: Im Augenblick erhalten wir die Rechnung für unsere bisherige Lebensweise. „Ich habe doch
immer bescheiden gelebt“, mögen viele einwenden! Mag sein, doch bei aller persönlichen Bescheidenheit gut gelebt im System. In Deutschland leben wir seit Ende Mai auf Pump der natürlichen Ressourcen, die ganze Welt seit einigen Tagen.
Wir haben zwar schon lange gewusst, dass unsere Ressourcen endlich sind, ob aus der eigenen Erde, aus China oder Russland kommend. Doch es ging immer weiter so. Nun muss durch die Not auf den Weg gebracht werden, was besser in ruhigeren Zeiten der Fall gewesen wäre. Nun erst denken wir ernsthaft über Veränderungen nach bei denen auch jeder von uns Einschränkungen spürt.
Trotz allem, es lohnt sich aufzustehen. Der Tag wird gut, trotzdem. Wir leben nicht von Schwarzmalerei, sondern von Hoffnung. Das Brot, das wir nicht wegwerfen, das Getreide, das wir nicht verfüttern, das Fleisch, das wir nicht verzehren, der Strom, den wir sparen, die Kilometer, die wir nicht mit dem Auto fahren werden zur Hilfe für Menschen nah und fern und dienen dem Klima. Messbar im Weltmaßstab wird so ein Verhalten vielleicht nicht, aber beispielgebend dem Nachbarn.
So lohnt es sich aufzustehen. Der Tag wird gut. Durch einen anderen Blick auf unsere Welt als er uns durch die Schlagzeilen der Medien vermittelt wird. Mit dem Blick der Hoffnung. Hoffnung, die bereit ist zu verändern und Veränderungen erträgt. Wir leben in einem reichen und hier in Mecklenburg wunderbarem Land, in das andere kommen, um Urlaub zu machen oder gesund zu werden.
Das ist der erste Befund des Tages und erst dann kommen die Probleme, die zu lösen sind. Darum auch heute, der Tag, kann gut werden."

Predigt zum Thema Segen

© KG Lütten Klein

 

In der Predigt vom 31.12.2015 befasst sich unsere Pastorin Uta Möhr mit dem Thema Segen.

Predigt vom 31.12.2015

Datum
01.08.2022
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Vier Jahre Montagssegen

21.09.2015 | In diesen Tagen wird der „Montagssegen“ vier Jahre alt! Das sind rund 200 Segen (und kaum jemals doppelt!), die sich von meinem Computer aus auf den Weg in alle Welt gemacht haben. Und oft kam der Montagssegen in irgendeiner Form zu mir zurück. Danke dafür! Für diesen Geburtstag habe ich eine kleine Geschichte rausgesucht, die ich sehr liebe, weil sie mir immer dann in den Sinn kommt, wenn die vor den Füßen liegenden Aufgaben gerade mal unüberschaubar sind.

Der Seestern
Ein Sturm kam auf, der Orkan tobte. Das Meer wurde aufgewühlt und meterhohe Wellen brachen sich ohrenbetäubend laut am Strand. Nachdem das Unwetter langsam nachließ, klarte der Himmel wieder auf. Am Strand lagen aber unzählige von Seesternen, die von der Strömung an den Strand gespült wurden. Ein kleiner Junge lief am Strand entlang, nahm behutsam Seestern für Seestern in die Hand und warf sie ins Meer zurück. Es kam ein Mann vorbei und ging zu dem Jungen und sagte: "Siehst Du nicht, dass der ganze Strand voll von Seesternen ist? Die kannst Du niemals alle zurück ins Meer werfen! Was Du da tust, ändert nicht das Geringste." Der Junge schaute den Mann einen Moment lang an. Er ging zu dem nächsten Stern, hob ihn behutsam auf und warf ihn zurück ins Meer. Er sagte zu dem Mann: "Für diesen wird es etwas ändern."

Ihre Pastorin Uta Möhr

Der Segen

Segen ist Gutes sagen, im Lateinischen heißt segnen "benedicere", wörtlich: "gut sagen" oder "loben". Segnen heißt, ein Wort zu sagen, das heilt, tröstet und Versöhnung stiftet. Der Segen hilft, in Aufbrüchen und bei Veränderungen, in Krisen und bei Neuanfängen, in Partnerschaft und Freundschaft. Segen stärkt, bei neuen Herausforderungen im Beruf oder wenn Krankheit und Alter das Leben einschränken.

(Quelle: ekhn.de)