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Glaube

Apostolisches Glaubensbekenntnis
Das Apostolische Glaubensbekenntnis ist in seinem Kern ein sehr altes Bekenntnis, das römische Christen bei ihrer Taufe sprachen. Seit dem Jahr 390 wird es als "Apostolisches" Bekenntnis bezeichnet. Unter Karl dem Großen wurde es um 800 offizielles Bekenntnis des Frankenreiches und so im gesamten Abendland verbreitet. Es ist in der römisch-katholischen Kirche ebenso wie in allen protestantischen Kirchen anerkannt, lediglich in der Ostkirche wurde es nie benutzt.

"Ich glaube an Gott, den Vater, den Allmächtigen, den Schöpfer des Himmels und der Erde. Und an Jesus Christus, seinen eingeborenen Sohn, unsern Herrn, empfangen durch den Heiligen Geist, geboren von der Jungfrau Maria, gelitten unter Pontius Pilatus, gekreuzigt, gestorben und begraben, hinabgestiegen in das Reich des Todes, am dritten Tage auferstanden von den Toten, aufgefahren in den Himmel; er sitzt zur Rechten Gottes, des allmächtigen Vaters; von dort wird er kommen, zu richten die Lebenden und die Toten. Ich glaube an den Heiligen Geist, die heilige christliche Kirche, Gemeinschaft der Heiligen, Vergebung der Sünden, Auferstehung der Toten und das ewige Leben." Amen

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© KG Lütten Klein / Jean Wlodarczyk

Montagssegen

Montag 20. Juli 2020

20.07.2020 | Heute war in der NNN die "Gedanken zur Woche" von P. i.R. Marquardt aus Schwerin, die ich so erfrischend fand, dass ich sie Ihnen in Gänze schicke.
Herzliche Grüße und eine gesegnete neue Woche, Ihre Pastorin Uta Möhr

Zwei Welten

Manchmal beschleicht mich das Gefühl, in zweierlei Welten zu leben. Da fahre ich auf sommerlichen Straßen über Land. Die Ernte beginnt, alles ist grün, der Sommer keine Katastrophe, sondern so wie hierzulande üblich. Mal warm mal kühl und es regnet ab und zu. Es ist schön hier, ein Land, das seine Menschen nährt. Im Autoradio höre ich derweilen, dem Wald geht’s schlecht, die Wasserstände sind zu niedrig und der Boden ist schwer belastet. Krass.
Die Kinder haben in der Corona-Zeit schwer gelitten, haben wissenschaftliche Untersuchungen ergeben. Die Kinder? Alle? Haben Kinder in der Zeit nicht auch erfahren, wie schön es ist, nicht frühmorgens geweckt zu werden, um pünktlich unausgeschlafen zur Schule und die Eltern zur Arbeit zu kommen?
Gab es das nicht auch, dass Familien miteinander frühstücken konnten, Kinder Eltern erlebt haben, die hart arbeiten und das darauf Rücksicht zu nehmen ist? Vielleicht haben sie auch gelernt und erfahren, dass Kindheit keine andauernde Animation durch Erwachsene sein kann. Auch Langeweile ist nicht vertane Zeit, sondern eine Möglichkeit, eigene Begabungen ganz neu zu entdecken, sie zu entwickeln. Beides gab es.
In den letzten Wochen sind täglich 25 000 Schweine nicht geschlachtet worden, eine Herde, so groß, wie ich sie mir nicht vorstellen kann. Rechnen Sie selbst aus, wie viele Schweinehälften da innerhalb von vier Wochen nicht im Laden landeten! Aber haben wir davon etwas gemerkt? Mussten wir verzichten, gab es Engpässe?
Früher war das so, wenn ein Betrieb, aus welchem Grund auch immer, nicht produzieren konnte, merkte das die ganze Republik. Das war sicher nicht besser, aber man merkte, wo man lebt. Wissen wir noch, wo wir leben? Gute Welt, schlechte Welt . Verzweifeln?
Nein, beten: „Gott, gib mir die Gelassenheit, mich über die schönen und guten Dinge des Lebens freuen zu können und die Energie, nicht untätig zu bleiben, wo Änderungen notwendig sind. In deiner einen Welt.“

Predigt zum Thema Segen

© KG Lütten Klein

 

In der Predigt vom 31.12.2015 befasst sich unsere Pastorin Uta Möhr mit dem Thema Segen.

Predigt vom 31.12.2015

Datum
20.07.2020
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Vier Jahre Montagssegen

21.09.2015 | In diesen Tagen wird der „Montagssegen“ vier Jahre alt! Das sind rund 200 Segen (und kaum jemals doppelt!), die sich von meinem Computer aus auf den Weg in alle Welt gemacht haben. Und oft kam der Montagssegen in irgendeiner Form zu mir zurück. Danke dafür! Für diesen Geburtstag habe ich eine kleine Geschichte rausgesucht, die ich sehr liebe, weil sie mir immer dann in den Sinn kommt, wenn die vor den Füßen liegenden Aufgaben gerade mal unüberschaubar sind.

Der Seestern
Ein Sturm kam auf, der Orkan tobte. Das Meer wurde aufgewühlt und meterhohe Wellen brachen sich ohrenbetäubend laut am Strand. Nachdem das Unwetter langsam nachließ, klarte der Himmel wieder auf. Am Strand lagen aber unzählige von Seesternen, die von der Strömung an den Strand gespült wurden. Ein kleiner Junge lief am Strand entlang, nahm behutsam Seestern für Seestern in die Hand und warf sie ins Meer zurück. Es kam ein Mann vorbei und ging zu dem Jungen und sagte: "Siehst Du nicht, dass der ganze Strand voll von Seesternen ist? Die kannst Du niemals alle zurück ins Meer werfen! Was Du da tust, ändert nicht das Geringste." Der Junge schaute den Mann einen Moment lang an. Er ging zu dem nächsten Stern, hob ihn behutsam auf und warf ihn zurück ins Meer. Er sagte zu dem Mann: "Für diesen wird es etwas ändern."

Ihre Pastorin Uta Möhr

Der Segen

Segen ist Gutes sagen, im Lateinischen heißt segnen "benedicere", wörtlich: "gut sagen" oder "loben". Segnen heißt, ein Wort zu sagen, das heilt, tröstet und Versöhnung stiftet. Der Segen hilft, in Aufbrüchen und bei Veränderungen, in Krisen und bei Neuanfängen, in Partnerschaft und Freundschaft. Segen stärkt, bei neuen Herausforderungen im Beruf oder wenn Krankheit und Alter das Leben einschränken.

(Quelle: ekhn.de)