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Glaube

Apostolisches Glaubensbekenntnis
Das Apostolische Glaubensbekenntnis ist in seinem Kern ein sehr altes Bekenntnis, das römische Christen bei ihrer Taufe sprachen. Seit dem Jahr 390 wird es als "Apostolisches" Bekenntnis bezeichnet. Unter Karl dem Großen wurde es um 800 offizielles Bekenntnis des Frankenreiches und so im gesamten Abendland verbreitet. Es ist in der römisch-katholischen Kirche ebenso wie in allen protestantischen Kirchen anerkannt, lediglich in der Ostkirche wurde es nie benutzt.

"Ich glaube an Gott, den Vater, den Allmächtigen, den Schöpfer des Himmels und der Erde. Und an Jesus Christus, seinen eingeborenen Sohn, unsern Herrn, empfangen durch den Heiligen Geist, geboren von der Jungfrau Maria, gelitten unter Pontius Pilatus, gekreuzigt, gestorben und begraben, hinabgestiegen in das Reich des Todes, am dritten Tage auferstanden von den Toten, aufgefahren in den Himmel; er sitzt zur Rechten Gottes, des allmächtigen Vaters; von dort wird er kommen, zu richten die Lebenden und die Toten. Ich glaube an den Heiligen Geist, die heilige christliche Kirche, Gemeinschaft der Heiligen, Vergebung der Sünden, Auferstehung der Toten und das ewige Leben." Amen

Montagssegen

Montag 20.9.2021

20.09.2021 | Der Montagssegen wird in diesen Jahren 10 Jahre alt!!! - das sind 520 Grüße am Montagfrüh - ok. ein paar weniger wegen Urlaub und Reha und so...

Und auch in dieser Woche wünsche ich Ihnen viel Segen und grüße Sie herzlich, Ihre Pastorin Uta Möhr

"Einfach zu leben ist gar nicht so einfach. Morgens kaufe ich eine Bio - Gurke, und dann kommt sie doch nicht aus Nachbars Garten, sondern aus Spanien. Nachmittags nehme ich mir vor, verständnisvoller zu sein, und dann wählt jeder fünfte die AfD, und ich will nur noch bis vier zählen. An manchen Tagen versteckt sich Gott hinterm Zaun und beim Meditieren geht mir die Puste aus. Das Leben ist nichts für Bürokraten. Nichts bleibt, wie es ist.
Der Zweifel feiert täglich Auferstehung. Je weniger ich ihn fürchte, desto weniger Macht hat er über mich. Ich lerne, ihn zu lieben. Er hält mich wach. Er bringt mich zum Denken. Ich brauche ihn, um mich nicht von jenen verführen zu lassen, die einfache Antworten versprechen. Das kann anstrengend sein - wenn da nicht das Vertrauen wäre, das freundlich an meiner Seite bleibt. „Ich bin da.“ , verspricht es. Das ist wiederum ein sehr einfacher Satz. Ich höre ihn, ich sage ihn. Morgens und abends, und im Zweifel sogar öfter."
(Susanne Niemeyer)

Predigt zum Thema Segen

© KG Lütten Klein

 

In der Predigt vom 31.12.2015 befasst sich unsere Pastorin Uta Möhr mit dem Thema Segen.

Predigt vom 31.12.2015

Datum
20.09.2021
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Vier Jahre Montagssegen

21.09.2015 | In diesen Tagen wird der „Montagssegen“ vier Jahre alt! Das sind rund 200 Segen (und kaum jemals doppelt!), die sich von meinem Computer aus auf den Weg in alle Welt gemacht haben. Und oft kam der Montagssegen in irgendeiner Form zu mir zurück. Danke dafür! Für diesen Geburtstag habe ich eine kleine Geschichte rausgesucht, die ich sehr liebe, weil sie mir immer dann in den Sinn kommt, wenn die vor den Füßen liegenden Aufgaben gerade mal unüberschaubar sind.

Der Seestern
Ein Sturm kam auf, der Orkan tobte. Das Meer wurde aufgewühlt und meterhohe Wellen brachen sich ohrenbetäubend laut am Strand. Nachdem das Unwetter langsam nachließ, klarte der Himmel wieder auf. Am Strand lagen aber unzählige von Seesternen, die von der Strömung an den Strand gespült wurden. Ein kleiner Junge lief am Strand entlang, nahm behutsam Seestern für Seestern in die Hand und warf sie ins Meer zurück. Es kam ein Mann vorbei und ging zu dem Jungen und sagte: "Siehst Du nicht, dass der ganze Strand voll von Seesternen ist? Die kannst Du niemals alle zurück ins Meer werfen! Was Du da tust, ändert nicht das Geringste." Der Junge schaute den Mann einen Moment lang an. Er ging zu dem nächsten Stern, hob ihn behutsam auf und warf ihn zurück ins Meer. Er sagte zu dem Mann: "Für diesen wird es etwas ändern."

Ihre Pastorin Uta Möhr

Der Segen

Segen ist Gutes sagen, im Lateinischen heißt segnen "benedicere", wörtlich: "gut sagen" oder "loben". Segnen heißt, ein Wort zu sagen, das heilt, tröstet und Versöhnung stiftet. Der Segen hilft, in Aufbrüchen und bei Veränderungen, in Krisen und bei Neuanfängen, in Partnerschaft und Freundschaft. Segen stärkt, bei neuen Herausforderungen im Beruf oder wenn Krankheit und Alter das Leben einschränken.

(Quelle: ekhn.de)