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Glaube

Apostolisches Glaubensbekenntnis
Das Apostolische Glaubensbekenntnis ist in seinem Kern ein sehr altes Bekenntnis, das römische Christen bei ihrer Taufe sprachen. Seit dem Jahr 390 wird es als "Apostolisches" Bekenntnis bezeichnet. Unter Karl dem Großen wurde es um 800 offizielles Bekenntnis des Frankenreiches und so im gesamten Abendland verbreitet. Es ist in der römisch-katholischen Kirche ebenso wie in allen protestantischen Kirchen anerkannt, lediglich in der Ostkirche wurde es nie benutzt.

"Ich glaube an Gott, den Vater, den Allmächtigen, den Schöpfer des Himmels und der Erde. Und an Jesus Christus, seinen eingeborenen Sohn, unsern Herrn, empfangen durch den Heiligen Geist, geboren von der Jungfrau Maria, gelitten unter Pontius Pilatus, gekreuzigt, gestorben und begraben, hinabgestiegen in das Reich des Todes, am dritten Tage auferstanden von den Toten, aufgefahren in den Himmel; er sitzt zur Rechten Gottes, des allmächtigen Vaters; von dort wird er kommen, zu richten die Lebenden und die Toten. Ich glaube an den Heiligen Geist, die heilige christliche Kirche, Gemeinschaft der Heiligen, Vergebung der Sünden, Auferstehung der Toten und das ewige Leben." Amen

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© KG Lütten Klein / Jean Wlodarczyk

Nachrichten der Kirchengemeinde

„Bringt den Stein ins Rollen“ - Ostersteine als Zeichen der Hoffnung

02.04.2020 | Liebe Gemeindeglieder,
unsere Christenlehrekinder sind eingeladen, bei der untenstehenden Aktion mitzumachen. Auch Sie/Dich möchten wir begeistern, Ostersteine zu bemalen. Wir wissen noch nicht, wann unser erster gemeinsamer Gottesdienst in unserer schönen alten Dorfkirche wieder stattfinden kann.
Aber an unsere Osterhoffnung, die uns das ganze Jahr trägt, ausgedrückt im Zeichen der bemalten Ostersteine, wollen wir uns dann erinnern.

„Bringt den Stein ins Rollen“ - Ostersteine als Zeichen der Hoffnung *

Wir leben in aufregenden Zeiten. Durch das Coronavirus lastet Vieles auf uns wie ein Stein aus Angst, Hoffnungslosigkeit und Einschränkungen. Die Bibel erzählt, wie drei Frauen niedergedrückt unterwegs sind. Sie gehen zum Grab. Sie wollen Jesus mit Öl salben. Sie haben gesehen, wie sein Grab verschlossen wurde.
Nun fragen sie untereinander: „Wer kann uns den Stein vom Grabeingang wegrollen?“ Als sie ankommen, sehen sie, der Stein ist weggerollt und das Grab ist leer. Da erkennen sie, Gott hat mit seiner Liebe Jesus von den Toten auferweckt.
Der weggerollte Stein wird zum Symbol der Botschaft, dass Gottes Liebe stärker ist als der Tod. Aus dem Zeichen der Ohnmacht wird ein Zeichen der Hoffnung, ein Osterstein.

Lasst uns auch gemeinsam unterwegs sein und uns an der Aktion der Nordkirche „Bring den Stein ins Rollen“ beteiligen und von unserer „Oster-Hoffnung“ erzählen. Und so kann es gehen:

- Wir überlegen, was für uns Hoffnungsbilder sind. Welche Symbole kennen wir? Welche Bibelworte erzählen von der Hoffnung?
- Diese Hoffnungsbilder malen wir auf Steine. Entweder wir haben noch Vorräte oder beim nächsten Strandspaziergang sammeln wir. Die Größe spielt keine Rolle.
- Zum Bemalen können wir Acrylfarben, wasserfeste Stifte oder Acryllack verwenden. Temperafarben gehen ebenso, denn alle Steine sollten zum Schluss mit einem Lack - Nagellack ist auch möglich - versiegelt werden.
- Fotografieren Sie Ihre Steine und schicken Sie diese an mich, Conny Buck, eMail oder Handy 01729052362. Ich werde sie dann auf unserer Internetseite zum Osterfest hochladen. So können wir die „Osterhoffnung“ bis zu unserem Wiedersehen schon verbreiten.

Wenn sich die Situation um die Corona-Krise etwas beruhigt hat, können Sie / könnt Ihr die Ostersteine der Hoffnung im Pfarrhaus Lichtenhagen und in den Gemeinderäumen im „middenmang“ abgeben oder zum ersten Gottesdienst mitbringen. Wer nicht mitmachen möchte, begleite diese Aktion im Gebet.
Herzliche Grüße
Ihre Kirchengemeinden Lichtenhagen Dorf und Lütten Klein

* Eine Aktion der Nordkirche

Datum
02.04.2020
Bildrechte
© KG Lütten Klein
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