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Glaube

Apostolisches Glaubensbekenntnis
Das Apostolische Glaubensbekenntnis ist in seinem Kern ein sehr altes Bekenntnis, das römische Christen bei ihrer Taufe sprachen. Seit dem Jahr 390 wird es als "Apostolisches" Bekenntnis bezeichnet. Unter Karl dem Großen wurde es um 800 offizielles Bekenntnis des Frankenreiches und so im gesamten Abendland verbreitet. Es ist in der römisch-katholischen Kirche ebenso wie in allen protestantischen Kirchen anerkannt, lediglich in der Ostkirche wurde es nie benutzt.

"Ich glaube an Gott, den Vater, den Allmächtigen, den Schöpfer des Himmels und der Erde. Und an Jesus Christus, seinen eingeborenen Sohn, unsern Herrn, empfangen durch den Heiligen Geist, geboren von der Jungfrau Maria, gelitten unter Pontius Pilatus, gekreuzigt, gestorben und begraben, hinabgestiegen in das Reich des Todes, am dritten Tage auferstanden von den Toten, aufgefahren in den Himmel; er sitzt zur Rechten Gottes, des allmächtigen Vaters; von dort wird er kommen, zu richten die Lebenden und die Toten. Ich glaube an den Heiligen Geist, die heilige christliche Kirche, Gemeinschaft der Heiligen, Vergebung der Sünden, Auferstehung der Toten und das ewige Leben." Amen

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© KG Lütten Klein / Jean Wlodarczyk

Nachrichten der Kirchengemeinde

Licht der Hoffnung! - jeden Abend, 19 Uhr läuten unsere Glocken ...

21.03.2020 | ... denn die Kirchenkreise Mecklenburg und Pommern laden unter dem Motto "Wir halten uns fern und sind füreinander da - Licht der Hoffnung!" alle Menschen dazu ein, allabendlich um 19 Uhr zuhause eine Kerze oder ein Licht ins (offene) Fenster zu stellen und ein Gebet, beispielsweise das Vaterunser, zu sprechen. Sie laden damit ein, gemeinsam für den Ort, das Land, die Welt zu beten. So betet jeder Haushalt für sich, doch beim gemeinsamen Gebet wissen sich dabei alle mit allen verbunden. Die Botschaft lautet: Wir sind uns nahe, trotz des Abstands, den wir derzeit zum Schutz unserer Mitmenschen wahren müssen. Die Kirchenkreise rufen damit zur gedanklichen Zusammenkunft auf und möchten mit dem Licht der Kerzen ein Zeichen des Zusammenhalts und der Verbundenheit in ungewisser Zeit senden.

Lesen Sie unten weitere Informationen !!!

Corona-Virus: Empfehlungen, Maßnahmen, Aktuelles

© pixabay

Auch wir als Kirchengemeinde sind aufgefordert, verantwortlich zu handeln, um die Infektionskette zu unterbrechen und die Verbreitung des Corona-Virus zeitlich zu verzögern. Wir empfehlen die Rundfunk- und Fernsehgottesdienste

Rundfunkgottesdienste

Fernsehgottesdienste

Kirche von Zuhause (Angebot der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD))

 

Sonderseite der Evang. Kirche in Mecklenburg (auf dieser Seite informieren wir über dringende Handlungsempfehlungen für Veranstaltungen in Kirchengemeinden und Einrichtungen)

Coronavirus - Tipps und Informationen der Nordkirche

Online Angebote aus dem kirchlichen Leben in MV

 

 Predigt Laetare 22. März 2020 (Predigt von Pastorin Uta Möhr)

 

Liebe Gemeindemitglieder und Gäste. Vor wenigen Tagen schrieb ich Ihnen "außer der Reihe" und kündigte die Schließung unserer Räumlichkeiten bis zum vorerst 26.3. an. Inzwischen hat sich die Lage weiter verschärft und auch wir als Kirchengemeinden sind gezwungen, die Maßnahmen zur Viruseindämmung umzusetzen. Es werden also bis zum 19.4. keine gemeinsamen Gottesdienste in Kirchen gefeiert werden können. Für die Zeit danach werden wir die weitere Entwicklung abwarten müssen. Wir hauptamtlichen MitarbeiterInnen konnten uns das gar nicht vorstellen, als wir die offizielle Mitteilung bekamen: Wie – keine Gottesdienste? Keine Veranstaltungen, keine Gruppen, keine Besuche? Auch nicht zu Ostern? Das hat es ja noch nie gegeben!! Ja, das hat es ja noch nie gegeben, aber dieses Virus hat es auch noch nie gegeben! So irritierend sich das Verbot jeglicher realen Begegnung für uns auch anfühlen mag: es ist unsere Pflicht, die Bemühungen unserer Regierung, die Ausbreitung des Virus zu verhindern, zu unterstützen! Ich kann mir vorstellen, dass es vielen von Ihnen schwerfällt, zu Hause zu bleiben und die gewohnten Tätigkeiten, die gewohnten Treffen auch im privaten Bereich zu hinterfragen. Was geht jetzt noch, was darf ich noch? Wie muss ich mich verhalten? Dazu kommen jede Menge Gerüchte, die uns verunsichern. Mir ist in diesen Tagen besonders, aber auch in ganz normalen Zeiten ein Bibelvers ein großer Trost: „Gott hat uns nicht einen Geist der Verzagtheit gegeben, sondern den Geist der Kraft, der Liebe und der Besonnenheit“ (2Tim 1,7). Und dies wünsche ich Ihnen: verzagen Sie nicht, behalten Sie Ihren Mut. Hilfe und Verständnis ist nur einen Anruf weit entfernt. Wenn Sie Hilfe ganz praktischer Art brauchen, z.b. zum Einkaufen, so sprechen Sie uns an, wir können das organisieren! Hier sind unsere Kontaktdaten: Altenhelferin Ingeborg Petschat, Altenhelferin Gisela Okuneck, Altenhelferin Eike Wascher, Altenhelferin Henriette Pikrun, Gemeindepädagogin Conny Buck (Tel. 0172 9052362), Pastorin Uta Möhr (Tel. 1210733)

Unsere Kirche im Dorf Lichtenhagen muss bis zum 19.4. für die Öffentlichkeit geschlossen bleiben. Dennoch werden am Sonntagvormittag Pastorin Kieseler oder ich die Kerzen anzünden und stellvertretend für alle beten. Seien Sie mit Ihren Gedanken dann gerne bei uns. Gott behüte Sie in dieser schwierigen Zeit! Bleiben Sie gesund!

Ihre Pastorin Uta Möhr

 

Datum
21.03.2020
Bildrechte
© Friedrich Heilmann | © pixabay
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