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Glaube

Apostolisches Glaubensbekenntnis
Das Apostolische Glaubensbekenntnis ist in seinem Kern ein sehr altes Bekenntnis, das römische Christen bei ihrer Taufe sprachen. Seit dem Jahr 390 wird es als "Apostolisches" Bekenntnis bezeichnet. Unter Karl dem Großen wurde es um 800 offizielles Bekenntnis des Frankenreiches und so im gesamten Abendland verbreitet. Es ist in der römisch-katholischen Kirche ebenso wie in allen protestantischen Kirchen anerkannt, lediglich in der Ostkirche wurde es nie benutzt.

"Ich glaube an Gott, den Vater, den Allmächtigen, den Schöpfer des Himmels und der Erde. Und an Jesus Christus, seinen eingeborenen Sohn, unsern Herrn, empfangen durch den Heiligen Geist, geboren von der Jungfrau Maria, gelitten unter Pontius Pilatus, gekreuzigt, gestorben und begraben, hinabgestiegen in das Reich des Todes, am dritten Tage auferstanden von den Toten, aufgefahren in den Himmel; er sitzt zur Rechten Gottes, des allmächtigen Vaters; von dort wird er kommen, zu richten die Lebenden und die Toten. Ich glaube an den Heiligen Geist, die heilige christliche Kirche, Gemeinschaft der Heiligen, Vergebung der Sünden, Auferstehung der Toten und das ewige Leben." Amen

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Nachrichten der Kirchengemeinde

Sommercafe im Pfarrgarten der Dorfkiche Lichtenhagen

18.05.2016 | Von Juni 2016 bis August 2016 findet wieder das Sommercafé im Pfarrgarten der Dorfkirche Lichtenhagen statt. Immer Donnerstags in der Zeit von 14:00 Uhr bis 17:00 Uhr. Es gibt selbst gebackenen Kuchen und Kaffee aus fairem Handel, den Sie im idyllischen Pfarrgarten genießen können. In der Zeit von 14:00 Uhr bis 17:00 Uhr ist dann auch die alte Dorfkirche zur Besichtigung geöffnet. Schauen sie doch gerne mal vorbei und treffen sie nette Leute zum klönen.
Ihre Kirchengemeinde

Schlemmen unter alten Bäumen

Ein Artikel aus der Internetzeitung "Das ist Rostock.de" über das Sommercafe im Pfarrgarten der Dorfkirche Lichtenhagen.

Der Donnerstagnachmittag ist für viele Genießer von Juni bis August ein fester Termin. Ab 14 Uhr öffnet dann das Sommer-Cafe im Pfarrgarten von Lichtenhagen-Dorf. Die Vorbereitung für die dritte Saison ist abgeschlossen.

Cornelia Buck, Gabriele Palm, Brigitte Kollmorgen und viele weitere Ehrenamtler freuen sich auf 13 stressige, aber für sie dennoch schöne Donnerstagnachmittage. Von Juni bis Ende August eröffnen sie in diesem Jahr zum dritten Mal im Pfarrgarten von Lichtenhagen-Dorf das Sommer-Cafe. Unter alten Bäumen mit Blick auf die sanierte Kirche aus dem 13. Jahrhundert genießen dann die Kaffee-Gäste hausgemachten Kuchen und leckere Torten, kommen mit ihnen und miteinander ins Gespräch, sehen den Kindern beim Spielen zu und lauschen der handgemachten Musik. Kantor Andreas Hain spielt auf dem Keyboard, es erklingt auch mal ein Akkordeon oder eine Geige. Dezent und nicht unentwegt, denn viele Gäste wollen sich unterhalten. Längst treffen sich nicht nur Einheimische an den Tischen unter den alten Bäumen, es kommen auch Gäste aus verschiedenen Rostocker Stadtteilen oder dem Umland. Für manche ist der Pfarrgarten das Ziel einer ausgedehnten Radtour.

Angefangen hat alles 2014 bei einer Klausurtagung des Kirchengemeinderates. Dort entstand die Idee des Sommer-Cafes. Schnell hat Cornelia Buck dafür in der Kirchengemeinde und im Dorf Mitstreiter gefunden. „Man kennt sich, jeder hat private Kontakte und dadurch sind auch Leute zu uns gestoßen, die konfessionell nicht gebunden sind“, erzählt sie über den Helferstamm. 2014, als das Dorf sein 750. Jubiläum beging, erhielt die Kirche neue Glocken. Was lag da näher, als den Erlös des Sommer-Cafes zu ihrer Kredittilgung einzusetzen? Das hat sehr gut funktioniert. In diesem Jahr unterstützen die Frauen den Umbau der alten Pfarrscheune.

Inzwischen beliefert ein Pool von 70 Kuchenbäckern und -bäckerinnen die Schlemmerrunde im Pfarrgarten. Bis zu 300 Gäste wurden in den drei Stunden, die sie geöffnet hat, schon gezählt. „Die ersten Gäste kommen meist  gegen 13.30 Uhr mit ihren Rollatoren, um sich rechtzeitig die schönsten Plätze zu sichern“, erzählt Gabriele Palm lächelnd. Aber auch junge Familien verabreden sich zum Kaffeeklatsch. Das Team nahm schon  Reservierungen entgegen für eine Runde, die Kaffee und Kuchen gern mit einem Kartenspiel verbindet. Andere haben Plätze für ihren Geburtstagsnachmittag bestellt; es gab sogar schon eine Reservierung für den Kaffee nach einer Beerdigung.

„Wir sind eine Begegnungsstätte für das Dorf geworden“, freut sich Cornelia Buck über die große Resonanz. Sie macht aber keinen Hehl daraus, dass das erste Jahr hart war. „Aber es kommt viel zurück“, hat Brigitte Kollmorgen an Wertschätzung der Gäste erfahren. Das Gebäck wird nicht nur von ihnen gelobt, sie bitten auch immer wieder um Rezepte der saftigen Obstkuchen oder delikaten Torten. „Wir machen das Sommer-Cafe mit Herzblut“, ergänzt Cornelia Buck, deren Familie schon lange im Dorf wohnt. Aber auch viele Neubürger backen und helfen mit. Bis zum letzten Donnerstag im Mai haben die Frauen auch zum Winter-Cafe in die Heimatstube eingeladen. Dort war zwar der Andrang lange nicht so groß wie im schönen Ambiente des Pfarrgartens, aber auch dieser Treffpunkt hat die Dorfbewohner zusammengeführt.

Nach dem großen Erfolg des ersten Sommer-Cafes hat die Kirchengemeinde in seine Ausstattung investiert. Eine zehn Quadratmeter große Holzhütte wurde angeschafft, ein Pavillon, Geschirr, Vasen und auch Kinderspielzeug. Die Frauen nähten Tischdecken, sodass auf den Tafeln nicht nur appetitlicher Kuchen stehen kann, sondern sie auch schön aussehen. Die Gemeinde stellte Pflastersteine zur Verfügung, damit die Hütte einen festen Stand hat und spendierte den Kühlschrank. Eine Gruppe von acht bis zehn Männern gesellte sich zu den Frauen. Sie pflasterte den Hüttenboden und hilft nun auch beim Auf- und Abbau der Tische und Bänke. Dinge, die die Frauen in der ersten Saison noch allein neben Backen, Servieren und dem Verkauf erledigt haben. Ein ehemaliger Tischler hat für ihren Tresen einen Spritzschutz angefertigt, so dass im zweiten Jahr auch der hygienische Standard deutlich verbessert werden konnte. In diesem Jahr hat die Holzhütte nun eine Durchreiche bekommen, so dass die Frauen jetzt auf kürzestem Wege Kaffee oder Tee ausschenken können.

Im Juni werden an einem Nachmittag etwa 15 Kuchen und Torten verkauft. In der Ferienzeit reichen die aber lange nicht. Dann gehen noch bis zu zehn mehr über den Tresen, dazu Kaffee oder Tee aus fairem Handel. „Der war uns und unserem Kantor Andreas Hain wichtig“, sagt Cornelia Buck. „Das verstehen wir als unseren sozialen und christlichen Auftrag.“ Auch beim Kirchenkaffee werde fair gehandelter Kaffee ausgeschenkt, um die Produzenten in Südamerika zu unterstützen.

Während der Zeit, wenn im Pfarrgarten die Tortenschlacht geschlagen wird, steht die Dorfkirche stets offen. Und wer donnerstags die Kirche mit ihren schönen Malereien und Bleiglasfenstern den Besuchern erklärt – ebenfalls ehrenamtlich – bekommt von den Frauen natürlich Kaffee und Kuchen gereicht.

(Quelle. Das ist Rostock.de)

 

 

 

Datum
18.05.2016
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Lichtenhagen-Dorf | Rostock, Lütten Klein

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