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Glaube

Apostolisches Glaubensbekenntnis
Das Apostolische Glaubensbekenntnis ist in seinem Kern ein sehr altes Bekenntnis, das römische Christen bei ihrer Taufe sprachen. Seit dem Jahr 390 wird es als "Apostolisches" Bekenntnis bezeichnet. Unter Karl dem Großen wurde es um 800 offizielles Bekenntnis des Frankenreiches und so im gesamten Abendland verbreitet. Es ist in der römisch-katholischen Kirche ebenso wie in allen protestantischen Kirchen anerkannt, lediglich in der Ostkirche wurde es nie benutzt.

"Ich glaube an Gott, den Vater, den Allmächtigen, den Schöpfer des Himmels und der Erde. Und an Jesus Christus, seinen eingeborenen Sohn, unsern Herrn, empfangen durch den Heiligen Geist, geboren von der Jungfrau Maria, gelitten unter Pontius Pilatus, gekreuzigt, gestorben und begraben, hinabgestiegen in das Reich des Todes, am dritten Tage auferstanden von den Toten, aufgefahren in den Himmel; er sitzt zur Rechten Gottes, des allmächtigen Vaters; von dort wird er kommen, zu richten die Lebenden und die Toten. Ich glaube an den Heiligen Geist, die heilige christliche Kirche, Gemeinschaft der Heiligen, Vergebung der Sünden, Auferstehung der Toten und das ewige Leben." Amen

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© KG Lütten Klein / Jean Wlodarczyk

Predigt Pastorin Uta Möhr

Begrüßungsworte zum Jubiläums Gottesdienst

05.09.2016 | Gottes Friede sei mit uns allen! Amen
Herzlich willkommen an diesem besonderen Sonntag zum Festgottesdienst hier in unserer schönen alten Dorfkirche in Lichtenhagen! Ich freue mich, dass unsere Kirche heute so voll ist und wir miteinander Gottesdienst feiern. 50 Jahre – eine lange Zeit.
Viele in meinem Bekannten – und Freundeskreis sind in der vergangenen Zeit 50 geworden. Und immer ging das mit sehr gemischten Gefühlen einher. 50 ist doch schon seeehr alt. So alt siehst du doch noch gar nicht aus! Oder auch: Du siehst gut aus für dein Alter! Und dann gibt es da noch jede Menge Spötteleien, die ich hier lieber nicht wiederholen möchte. Und dann stellen sich ab 50 die ersten Zipperlein ein. Aber – wie heißt es so schön: 50 werden ist besser, als nicht 50 zu werden! Und überhaupt trifft das ja alles auf unsere Kirchengemeinde gar nicht zu! Die Zipperlein, die wir haben, haben wir schon seit 30 Jahren, wir sehen nicht alt aus und wir haben noch eine Menge vor! Und verglichen mit dem Alter des Christentums sind 50 Jahre ja nur ein Wimpernschlag. Aber 50 Jahre evangelische Kirche in Lütten Klein – das ist ein Grund für große Dankbarkeit! Schon die Anfänge waren mit enormen Schwierigkeiten verbunden, in einer antikirchlichen Gesellschaft, ohne eigene Räume, Gemeinde zu sammeln. Dann fanden sich Räume, dann wurde gebaut, dann musste man immer im Hinterkopf haben, dass in den Versammlungen auch Leute dabei waren, die heimlich mitschrieben. Dann fiel die Mauer und plötzlich traten viele Leute, die doch anfangs für die Meinungsfreiheit auf die Straße gegangen waren, aus der Kirche aus. Die Konfirmandenzahlen wurden kleiner und sehr viel kleiner. Man hatte plötzlich viel mehr Möglichkeiten, das hatte einerseits viel Potential und andererseits viele Entscheidungsprobleme. Aber wir ließen uns nie entmutigen! Und so steht der heutige Gottesdienst unter einem Satz aus dem Evangelium: Jesus sagt: " ich muss heute in deinem Haus zu Gast sein!" Ich freue mich immer, wenn ich Sonntags hierher radele und weiß: Hier sind Menschen die warten darauf, dass wir gemeinsam Gottesdienst feiern, als Gemeinde miteinander und mit Jesus in unserer Mitte. Immer noch und immer wieder. Danke Ihnen allen dafür! Und so wollen wir auch heute miteinander Gottesdienst feiern – im Namen des Vaters, des Sohnes und des heiligen Geistes. Amen

Datum
05.09.2016
Von
Uta Möhr
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Institutionen
Rostock, Lütten Klein