SCHLIESSEN

Glaube

Apostolisches Glaubensbekenntnis
Das Apostolische Glaubensbekenntnis ist in seinem Kern ein sehr altes Bekenntnis, das römische Christen bei ihrer Taufe sprachen. Seit dem Jahr 390 wird es als "Apostolisches" Bekenntnis bezeichnet. Unter Karl dem Großen wurde es um 800 offizielles Bekenntnis des Frankenreiches und so im gesamten Abendland verbreitet. Es ist in der römisch-katholischen Kirche ebenso wie in allen protestantischen Kirchen anerkannt, lediglich in der Ostkirche wurde es nie benutzt.

"Ich glaube an Gott, den Vater, den Allmächtigen, den Schöpfer des Himmels und der Erde. Und an Jesus Christus, seinen eingeborenen Sohn, unsern Herrn, empfangen durch den Heiligen Geist, geboren von der Jungfrau Maria, gelitten unter Pontius Pilatus, gekreuzigt, gestorben und begraben, hinabgestiegen in das Reich des Todes, am dritten Tage auferstanden von den Toten, aufgefahren in den Himmel; er sitzt zur Rechten Gottes, des allmächtigen Vaters; von dort wird er kommen, zu richten die Lebenden und die Toten. Ich glaube an den Heiligen Geist, die heilige christliche Kirche, Gemeinschaft der Heiligen, Vergebung der Sünden, Auferstehung der Toten und das ewige Leben." Amen

Predigt Pastorin Uta Möhr

Grußwort zum Gemeindeblatt "Frühjahr 2018"

26.02.2018 | Liebe Leserin, lieber Leser, liebe Gemeinde,
Jesus Christus spricht: Ich will dem Durstigen
geben von der Quelle des lebendigen Wassers
umsonst.
Das ist die Jahreslosung für dieses Jahr 2018.
Dem Durstigen – Sind Sie durstig?
Vielleicht haben Sie gerade einen Kaffee getrunken
und sind nicht durstig, vielleicht denken Sie aber
auch bereits darüber nach, welcher Durst gemeint
sein könnte, wenn nicht der Durst nach einem
Getränk. Wissensdurst fällt mir ein, oder so etwas
wie Durst nach Gemeinschaft. Viele Menschen in
Lütten Klein sind oft verzweifelt einsam und finden
aber keinen Weg dorthin, wo ihr Durst gelöscht
werden könnte.
Und Durst – da werden Sie mir beipflichten, Durst
haben wir alle schon mal kennengelernt und das ist
schlimm. Die Zunge klebt am Gaumen, man kann
nicht schlucken, man kann nicht reden und alle
Gedanken kreisen nur noch um Wasser. Durst ist
schlimmer als Heimweh – heißt ein Sprichwort.
Und Durst im übertragenen Sinn – also wenn mir
etwas Lebensnotwendiges fehlt in meinem Leben,
wie z.B. Gemeinschaft oder Zuwendung,
Anerkennung, ist genauso schlimm
Lebendiges Wasser wird uns angeboten, nichts
Brackiges, Abgestandenes, nichts Schmutziges,
Verseuchtes, sondern lebendiges Wasser. Das klingt
gut, das klingt nach Leben, nach sprudeln.
Und es tropft nicht irgendwo aus dem Hahn, sondern
es kommt direkt aus der Quelle.
Jesus Christus spricht: Ich will dem Durstigen geben
von der Quelle des lebendigen Wassers umsonst.
Umsonst – ein Geschenk. Es könnte natürlich auch
vergeblich heißen, so wie: es war alles umsonst, aber
das heißt es hier nicht. Hier ist es im Sinne von
Geschenk gemeint. Ich kann es nicht taxieren, ich
kann es nicht aufrechnen und Gott nichts
Gleichwertiges zurückgeben. Es ist kein
Tauschhandel.
Übersetzt heißt es: Gott gibt mir, die ich Durst habe
(und vielleicht noch nicht mal gemerkt habe, wie
durstig ich bin), völlig kostenfrei, gratis, geschenkt,
das, was meinen Durst löscht.
WOW!!
Ich wünsche uns allen, dass wir dieses Geschenk
annehmen und dass wir zulassen, dass es etwas mit
uns macht. Denn als Beschenkte leben wir anders,
dankbarer und großherziger unseren Nächsten
gegenüber.
Herzliche Grüße Ihre Pastorin

Datum
26.02.2018
Von
Pastorin Uta Möhr
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